Goodies // Gratis bloggen bei
myblog.de

Hier nun eine von mir geschriebene Geschichte.
Hope you enjoy it.



Es geschah an einem Freitagabend. Mein bester Freund Tom und ich waren auf dem Weg zu einer Party. Tom saß am Steuer. Beide waren wir shcon betrunken, wer ging shcon nüchtern zu einer Party?
Ich hatte shcon offt von Unfällen gehört, die passiert waren, weil Jugendliche betrunken Auto fuhren. Aber diesen Abend machte ich mir nichts draus. Nicht heute, wo doch Mara auf die Party kam.
Ich schaute aus dem Fenster. Der Himmel war klar und pechschwarz. Vereinzelt sah man Sterne, es war Vollmond.
Neben mir fing Tom an zu lachen. Ich wusste nicht, was so lustig war, aber ich lachte einfach mit.


Wir hstten zu viel getrunken, das wurde mir in dem Moment klar. In dem Moment, als Tom kcihernd an dem Steuer herumriss. Fand er das etwa lustig? Wir schlenkerten im Zick Zack über die Straße, zum Glück fuhren jetzt keine Autos mehr.
"Tom? Tom, was tust du da?", schrie ich voller Panik.
Er sah mich an, kachte nur noch mehr.
Endlich hörte er auf, am Steuer zu drehen. Wir schauten uns an.
Plötzlich weiteten sich Toms Augen vor Angst. Ich wendete den Blick von meinem Freund ab und schaute mich iritiert um. Das Auto rollte, nein es raste den einen Berg hinunter.
"Phillip!", flüsterte Tom, Panik lag in seinen Augen. Zu spät versuchte er zu bremsen.

Ein 3/4 Jahr später.

"Phillip!"
Meine Mutter. Ich seufzte.
"Was ist?", schrie ich zurück.
"Essen!"
Ich seufzte ein 2. Mal. Ich wollte nicht aufstehen. Hunger hatte ich auch nicht. Ich tastete mit der linken Hand nach meinem Blindenstock. Ich spürte ihn, sein glattes Holz. Von meiner Mutter wusste ich, dass er grün war. Meine Lieblingsfarbe, jedenfalls früher. Jetzt konnte ich nichts mehr sehen. Der Stock rutschte mir aus der Hand. Einen winzigen Moment war es still, dann hörte ich, wie er auf den Boden aufprallte. Ich ließ mich auf den Boden sinken, daurauf bedacht, nirgendswo dagegen zu stoßen. Während ich mit der linken Hand den Boden absuchte, versuchte ich,mit meinem rechten Arm nicht im Weg zu sein.
Seit dem Unfall vor fast einem Jahr war er gelähmt.



Ich fand den Stock nicht. Ich fluchte.
"Phillip, was machst du da?" Meine kleine Schwester Rachel.
"Mein Stock ist auf den Boden gefallen", antwortete ich.
"Las mich dir helfen", flötete sie.
Der Boden vibrierte leicht, als sie durch den Raum tänzelte. Ich hörte, dass sie ihre neuen Ballerinas trug. Keine anderen Schuhe von ihre machten so weiche Geräusche auf dem Holz.
Ich roch ihren blumigen Duft, hörte, wie ihre Kleidung raschelte, als sie meinen Stock aufhob.
"Direkt neben dir lag er", lachte sie, glockenhell wie immer.
Sie griff nach meiner Hand. Die Berührung war unangenehm, cih mochte es nicht, wenn mich jemand anfasste. Rachel zog mich hoch un drückte mir meinen Stock in die Hand.

"Brauchst du noch Hilfe?", fragte sie
Ich schüttelte den Kopf.
Wieder vibrierte der Fußboden, als sie zurück ins Esszimmer hüpfte.



Ich seufzte. Langsam tastete ich mit dem Stock den Boden ab. Langsam und vorsihctg ging ich ins Esszimmer. Als ich das Linoleum der Küche unter mir spürte, ließ ich den Stock hinter mir herschleifen.
Bedächtig shcnupperte ich. Es roch nach Erbsensuppe.
"Mum, ich hasse Ebesen!", sagte ich genervt.
"Ich weiß", sagte sie entschuldigend. Ich spürte ihre Nähe, roch ihr Parfüm. Sie wuschelte mir durch die Haare, seuzte. Ich schlug ihre Hand sanft von meinem Kopf und tastete mich am Tisch entlang zu meinem Stuhl.
Ich hörte, wie meine Mutter mir den Teller füllte und vor mich stellte. Sie drückte mir einen Löffel in die Hand.
"Mum, ich kann das alleine", zischte ich.
Als ich den Löffel mit der Pampe füllte, wurde mir schlecht. Es roch so intensiv nach Erbsensuppe, dass ich am liebsten brechen würde.
Mein Vater meinte immer, ich würde besser riechen und hören als alle anderen, das tröstete mich nicht.




"Kann ich Brot haben?"; fragte ich.
"Natürlich."
Ein Stuhl wurde beiseite geschoben, der Fußboden vibrierte, als meine Mutter in die Küche ging. Ich hörte die Brotschneidemaschine, wieder Vibrieren. Dann spürte ich eine Hand in meiner, meine Mutter drückte mir ein Stück Brot in die Hand. Es fühlte sich rau an, ich kaute langsam und nachdenklich.
Mein Vater räusperte sich. Besimmt dache er wieder darüber nach, was er sagen sollte, wie jeden Mittag. Er hielt diese drückende Stille kaum aus, das merkte sogar ich.
Ich fand die Stille sehr schön. Früher habe ich am Tisch immer geredet. Über die Pläne des heutigen Tages, die Schule, Mädchen, sogar über das Wetter. Jetzt fand ich das unwichitg, ich hasste es, reden zu müssen. Es fühlte sich komisch an. Wie, als würde ich mit der Dunkelheit reden. Mit der endlosen Schwärze, die vor meinen Augen lag, ein dunkler Vorhang, blickdicht.
Nicht mal mehr in meinen Erinnerungen fand ich eine andere Farbe.




Ich erinnerte mich weder an das unglaublich helle Strahlen der Sonne, weder an die Vielfalt der Farben des schillernen Regenbogen. Auch nicht an das tiefe Blau im Himmel. Am meisten vermisste ich das Grün. Die Farben der Bäume, des Grases und sogar die Farbe meines Blindenstockes, obwohl ich ihn noch nie gesehen hatte und auch nie sehen werde. Ich schloss die Augen und stopfte den Rest des Brotes in meinen Mund.
Ohne etwas zu sagen nahm cih meinen Stock und tastete mich zurück in mein Zimmer.
Ich ließ den Stock fallen und warf mich erschöpft aufs Bett. Das Aufprallen des Stockes ließ mich zusammenzucken. Ich rollte mich zusammen und og die Decke über mich.
Die Traurigkeit überkam mich schlagartig. Draußen lachten ein paar Kinder, ich hörte einen Ball. Sie spielten wohl Fußball. Ich wünschte mir sosehr, mitspielen zu können, dass es schmerzte.
Ich hörte ihrem Treiben noch ein wenig zu, dann schlief ich ein.


Meine Mutter weckte mich. Ich müsste zum Arzt, sagte sie.
Sie half mir beim Jacke anziehen, zog mir die Schuhe an und band sie.
Noch nicht mal das konnte ich!
Ich fühlte mich wie ein armseliger, hilfloser Krüppel.
Während wir fuhren, redeten wir nicht. Meine Mutter redete genauso gerne wie ich, wie waren beide unheimlich still geworden. Ich spürte, wie das Auto anhielt. Meine Mutter zog die Handbremse an, der Sitz quietschte. Eine Autotür wurde aufgerissen, wieder zugeschmissen. Ich hörte das Klacken der Absatzschuhe meiner Mutter, dann ein Knacken. Die Beifahrertür wurde geöffnet und ich stieg sehr vorsichtig aus. Ich wusste ohne es zu sehen, dass meine Mutter neben mir stand, bereit mich aufzufangen. Ich spürte ihre Angst. Als ich mit beiden Beinen sicher auf der Straße stand, atmete sie auf. Leise, aber ich mit meinen guten Ohren hörte es.
Sie nahm mich bei der Hand und zog mich hinter ihr her. Ihre Hand war kalt und rau. Die Kälte tat gut.

G00DIES.

Anka Anni Älex

Sammlung.

Tagesbericht Informationen Gästebüchlein Archiv Kontaktaufnahme ?

Die Anni.

Anni, ist mein Name und neben dem Fotografieren und Freunde treffen blogge ich neuerdings in der Goodies-gemeinschaft. Mehr über die Anni?

So.

Model.! Musik.. Kommt. Foto's Story. Menschen

Freundschaften


Bitte selber hochladen ..

Affilates =)

Credits

Designer
Bru / shes